Verbesserter Schutz für bessere Leiterplattenleistung
Schutzlacke sind Speziallacke, die Leiterplatten und zugehörige Bauteile vor Umwelteinflüssen schützen sollen. Die Schutzlacke werden üblicherweise mit einer Dicke von 25-75 μm aufgetragen und passen sich dabei den Konturen der Leiterplatte an. Sie besitzen eine ausgezeichnete Schutz- und Abdeckwirkung und verlängern so die Lebensdauer der Leiterplatte.
Weitere Informationen > Herunterladen der Produktwähldiagramme > Herunterladen der Produktbroschüren >Die Normen für Schutzlacke bestehen aus einer Reihe von Spezifikationen und Prüfungen, die ein Lack erfüllen bzw. bestehen muss, um für die Verwendung in bestimmten Umgebungen, zum Beispiel für Militär- oder Automobilanwendungen, in Betracht zu kommen.
Die meisten Schutzlacke entsprechen entweder MIL-I-46058C oder erfüllen die Anforderungen der eng verwandten Norm IPC-CC-830B. Zusätzlich können sie durch Underwriters Laboratories entweder als Permanentlack, wofür die Entflammbarkeit des Lacks nach UL94V0 bestimmt wird, oder als Schutzlack, wofür die elektrischen Eigenschaften im Rahmen der Norm UL746E beurteilt werden, anerkannt werden.
Alle diese Prüfungen verlangen, dass eine unbestückte Test-Leiterplatte mit dem jeweiligen Schutzlack beschichtet und verschiedenen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen ausgesetzt wird, um die Eigenschaften des Materials zu bestimmen. Während dies durchaus akzeptabel ist, um die potentielle Leistung des Materials einzuschätzen, interessiert den Anwender eher die tatsächliche Schutzwirkung des Lacks in der Einsatzumgebung. Im Rest dieses Artikels geht es um Probleme, die mit der letztendlichen Leistung bei der Verwendung in potentiell korrosiven Umgebungen zusammenhängen.
Military Insulating Compound – hierbei handelt es sich um eine verbreitete Norm, die in der gesamten Branche für Schutzlackmaterialien eingesetzt wird. Sie gilt zwar seit 1998 nicht mehr für Neuentwicklungen, ist aber eine Norm, die immer noch oft von Auftraggebern aus dem Militärbereich gefordert wird. Der Hauptvorteil von MIL-I-46058C ist, dass diese Norm eine unabhängige Prüfung durch ein vom Militär zugelassenes Labor erfordert (obwohl mindestens ein Hersteller von Schutzlacken ein zugelassenes Prüflabor ist, daher nicht komplett unabhängig!). Das Militär führt eine Liste zugelassener Produkte, die Qualified Product List (QPL), die auf Berichten über erfolgreiche unabhängige Prüfungen basiert.
Die Norm des britischen Verteidigungsministeriums – ähnlich wie bei MIL-I-46058C handelt es sich um eine Norm, die vom britischen Militär für Lacke verwendet wird, die in High-End-Elektronik zum Einsatz kommt.
Internationale Elektrotechnische Kommission. Die Anforderungen sind zwar ähnlich wie bei MIL-I-46058C, die Norm basiert aber auf einer Selbstzertifizierung des Lieferanten. Natürlich kann ein unabhängiges Prüflabor genutzt werden, aber die IEC führt keine QPL.
IPC-CC-830B ist eng verwandt mit MIL-I-46058C und wurde als Alternative zur MIL-Norm eingeführt, als diese für inaktiv erklärt wurde. CC-830 ist eine aktive Spezifikation und wird ständig aktualisiert. Wieder muss kein unabhängiges Prüflabor eingesetzt werden und es wird für diese Spezifikation keine QPL geführt. Von Materialien, die nach MIL-I-46058C zugelassen sind, wird automatisch angenommen, dass sie die Anforderungen von IPC-CC-830B erfüllen.
UL94 bezieht sich auf die Entflammbarkeit oder selbstlöschenden Eigenschaften des Schutzlacks auf einem FR4-Trägermaterial. V-0 ist die höchste Klassifizierung, die erreicht werden kann. Die anderen Kategorien wie V-1 und V-2 bezeichnen Materialien, die für längere Zeit brennen.
UL746E besteht zusätzlich zu den Entflammbarkeitsprüfungen von UL94 aus einer Reihe von Beurteilungen des dielektrischen Durchschlags und soll Produkte kennzeichnen, die sicher auf Produkten verwendet werden können, die die UL-Sicherheitsnormen erfüllen. Indem sie die Verwendung von von UL anerkannten Materialien in der Gesamtkonstruktion dokumentieren, können Hersteller es vermeiden, ihr Gerät nach den geltenden UL-Sicherheitsnormen prüfen lassen zu müssen.
Hier bei Electrolube glauben wir, dass es in der Verantwortung von uns allen liegt, sowohl individuell als auch als Unternehmen, die Welt, in der wir leben, zu schützen. Unser R&D-Team sucht ständig nach Methoden, um die Umweltbelastung durch uns zu minimieren. Deshalb können wir mehrere bahnbrechende Produkte anbieten.
Grundsätze: Umweltpolitik
EPA (US-Umweltbehörde) „Flüchtige organische Verbindungen (VOC) sind alle Kohlenstoffverbindungen, ausgenommen Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Kohlensäure, Metallcarbide oder Carbonate und Ammoniumcarbonat, die an fotochemischen Reaktionen in der Atmosphäre beteiligt sind.
„Jede organische Verbindung mit einem Siedepunkt von höchstens 250°C bei einem Standarddruck von 101,3 kPa.“
Zuvor lautete die Definition der Richtlinie: „Jede organische Verbindung, die bei 20°C einen Dampfdruck von 0,01 kPa oder mehr aufbaut oder unter den jeweiligen Verwendungsbedingungen eine entsprechende Flüchtigkeit aufweist.”
Laut der Internetseite der Europäischen Kommission sind beide Methoden geeignet.
Der „Siedepunktansatz“ wurde für die Richtlinie 2004/42/EG gewählt, weil die Mitgliedstaaten während der Verhandlungen diese VOC-Definition dem „Dampfdruckansatz“ der Richtlinie 1999/13/EG allgemein vorzogen. Der Hauptgrund ist, dass der Siedepunkt einer Substanz leichter ermittelt werden kann (und wahrscheinlich auch mehr Daten verfügbar sind) als ihr Dampfdruck bei Raumtemperatur. Nichtsdestotrotz sind die Ergebnisse der beiden Methoden für verschiedene Substanzen nach dem Kenntnisstand der EU-Kommission in den meisten Fällen identisch.“
Produkte wie die wasserverdünnbaren Beschichtungen von Electrolube tragen dazu bei, dass das VOC-Niveau auf einem absoluten Minimum gehalten wird – ohne die Leistung zu beeinträchtigen
Electrolube arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung „grünerer“ Technologien, die zur Minimierung der Lösungsmittelemissionen und ihrer Umweltauswirkungen beitragen.
Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) – das REACH-System
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