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Electrolube bringt auf der Electronica neue Lösungen fürs thermische Management auf den Markt

GB FR Verfasst am 2018-10-29
Schlagwörter: Pressemitteilung, Veranstaltungen

Auf der diesjährigen Electronica (13.-16. November in München) ist Electrolube gleich mit zwei separaten Messeständen vertreten. Am Stand 437 in Halle A2 zeigt das Unternehmen eine Reihe von thermischen Managementprodukten, einschließlich seiner innovativen, neuen Phase-Change Materialien.

Die Realisierung eines effektiven Wärmeübergangs zwischen einer Komponente und ihrem Kühlkörper ist für deren Lebensdauer und Zuverlässigkeit äußerst wichtig. Für viele Anwender sind Wärmeleitpasten immer noch die erste Wahl, aber interessante neue Phase-Change Materialien bieten heutzutage eine stabilere Alternative bei sehr einfacher Auftragbarkeit.

Phase-Change Materialien werden bei Erwärmung über ihre Phasenwechseltemperatur hinaus erheblich weicher und bieten eine gleichwertige oder sogar bessere Leistung als herkömmliche Wärmeleitpasten. Diese Materialien bieten eine langfristige Stabilität und sind besonders für thermisch herausfordende Anwendungen, bei welchen die Lebensdauer und Zuverlässigkeit des Produkts kritisch sein könnten, besonders gut geeignet. Zu solchen Anwendungen gehören LED-Leuchtmittel, Automobilelektronik und Windenergie-Umrichter im nicht klimatisierten Feldeinsatz.

Electrolube hat kürzlich zwei neue wärmeleitfähige Phase-Change Materialen zum Portfolio seiner Wärmeleitprodukte hinzugefügt: TPM350 und TPM550. Diese werden in der Ausstellung des Unternehmens in Halle A2 im Mittelpunkt stehen. TPM350 hat eine Wärmeleitfähigkeit von 3,5 W/m.K und beginnt ab ca. 50 °C den Phasenwechsel. Bei dieser „Aktivierungstemperatur“ ändert es seinen Zustand zu einem Material mit geringerer Viskosität, wobei der thermische Kontaktwiderstand verringert und die Wärmeleitfähigkeit verbessert wird. Sobald es abgekühlt ist, kehrt es in seinen Ursprungszustand zurück. Die hochentwickelte Rezeptur gewährleistet einen minimalen thermischen Widerstand.

TPM550 weist eine höhere Wärmeleitfähigkeit von 5,5 W/m.K und eine Aktivierungstemperatur von 45 °C auf. Genau wie das Produkt TPM350 ist TPM550 thixotrop, was ein Verfließen in Bereiche außerhalb der definierten Flächen verhindert. Sowohl TPM350 als auch TPM550 gestatten eine spätere Reparatur der Baugruppen. Durch ihre geringe Dichte sind sie, gerechnet pro Kilogramm Material, ergiebiger und somit können Produktionskosten gesenkt werden.

Die neuen Phase-Change Materialien sind silikonfrei, haben einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +125 °C und sind RoHS-2 konform. TPM350 und TPM550 können im Siebdruck aufgetragen werden und enthalten nur geringe Mengen Lösungsmittel, um die Benetzbarkeit beim Auftrag zu verbessern. Dieses verdunstet jedoch, beginnend mit dem Auftragen, und lässt letztlich ein festes Phase-Change Material auf dem Substrat zurück. Die Rezepturen beider Produkte basieren auf einer hochentwickelten Polymermatrix, gefüllt mit einer Dispersion hoch-wärmeleitfähiger Füllstoffe, die die Phasenwechseltemperatur des Materials genau festlegen.

Weitere neue thermische Managementprodukte aus dem großen Angebot an wärmeleitfähigen Kunstharzen, die dieses Jahr vorgestellt werden, umfassen das flammhemmende, wärmeleitfähige, zweikomponentige Epoxidharz ER2220, welches speziell entwickelt wurde, um die steigenden Anforderungen für effiziente thermische Ableitung zu erfüllen. Mit seiner hohen Wärmeleitfähigkeit von 1,54 W/m.K bietet ER2220 eine einfache Verarbeitung, während es in vielen verschiedenen Anwendungen für hervorragenden Schutz und Leistung sorgt, einschließlich in der sich schnell entwickelnden LED-Beleuchtungsbranche.

Electrolube hat einen weiteren Messestand in Halle B4, wo der Schwerpunkt auf Lösungen für den sprunghaft wachsenden Markt für Automobilelektronik liegt. Die Material- und Technologieexperten von Electrolube werden die Besucher auf beiden Messeständen empfangen und stehen während der gesamten Messe zur Verfügung, um Fragen von Besuchern zu beantworten und mögliche Lösungen für Material- und Anwendungsprobleme vorzuschlagen.