Neuigkeiten

Neuigkeiten

Electrolube findet Lösung für ungewöhnliche Unterwasser LED-Anwendung

EN FR Verfasst am 2017-04-27

Electrolube, der globale Hersteller für Elektrochemikalien, wurde kürzlich durch ein australisches Unternehmen angesprochen, das Hilfe für eine besonders ungewöhnliche Anwendung brauchte. Es ging um eine Schutzlösung für eine LED-Beleuchtungseinheit unter Wasser. Das Gießharz sollte aus ästhetischen Gründen hellblau sein, Wassertemperaturen von 5 bis 40 °C aushalten und schwer brennbar sein. Der Kunde bat um eine Probe von sehr flexiblem Gießharz, das für eine dauerhafte Anwendung unter Wasser im Pool geeignet ist. Ein wichtiger Punkt war, dass es sich um Salz- und Süßwasser handeln würde.

Das Gießharz von Electrolube sollte das vorhandene Epoxidharz des Kunden von einem anderen Lieferanten ersetzen, welches Probleme verursachte, da es die Grundeinheit aufgrund exothermer Reaktionen leicht verformte. Der Kunde gab an, dass das gewünschte Harz hochresistent gegen Eintauchen in Salz- und Süßwasser sein müsse. Die meisten Metalle korrodieren in Wasser aufgrund elektrochemischer Oxidation, wenn es sich jedoch um Salzwasser handelt, ist die Oxidationsrate erheblich höher, da aufgelöste Natrium- und Chlorionen vorhanden sind.

Das technische Supportteam von Electrolube ist gleich in Aktion getreten, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen, und konnte zwei mögliche Lösungen anbieten – Polyurethan-Kunstharz UR5118 und UR5097. Nach weiteren Tests wurde UR5118 fallen gelassen, eine Produktionscharge vom Kunstharzmaterial UR5097 wurde produziert und nach Australien geschickt. Mike Woods, der Manager von Electrolube Australien und Neuseeland besuchte zusammen mit Alistair Little, dem technischen Direktor von Electrolubes Global Business Resins Division, den Kunden und entdeckte, dass das Material einige Probleme aufwies.

Das erste Problem, das behoben werden musste, war, dass sich das Material im Laufe der Zeit abgesetzt hatte und es immer schwieriger wurde, es wieder in den Kunstharzmix zu integrieren. Das zweite war, dass das Kunstharz durch den Spalt zwischen dem Kunstharz und der LED-Einheit leicht auslief. Mit ein wenig unkonventionellem Denken kamen wir auf die logische Lösung, die thixotropen Eigenschaften vom Kunstharz zu erhöhen, damit die Ablagerungsgeschwindigkeit auf ein annehmbares Niveau sinkt und das Auslaufen des Kunstharzes durch den Spalt verhindert wird.

Nach zwei Wochen Laborarbeit, wo eine Reihe von verschiedenen Optionen getestet wurde, hat das F&E-Team von Electrolube ein Material produziert, das ausreichend Thixotropie aufwies, um das Absetzen und das Auslaufen durch den Spalt zu verhindern. Das Kunstharzmaterial war noch immer einfach zu mischen und in die Einheit zu gießen, die Mischviskosität des veränderten Kunstharzes war letztendlich nur geringfügig höher als die des originalen Kunstharzes und die Farbe des UR5097 wurde in den gewünschten Farbton gemäß RAL-Standard gebracht. So haben wir eine vollständig individualisierte Lösung geschaffen, die die Probleme des Kunden effektiv lösen konnte.

Für diese Anwendung war sehr wichtig, dass das entwickelte Kunstharz sowohl gegen Süß- als auch Salzwassereintritt beständig war und die Übertragung von Metallionen verhindert, die vorhandenes Metall angreifen könnten. Das in diesem Kunstharz verwendete Polymer ist auch hochresistent gegen Wasserübertragung, selbst bei verschiedenen Druckunterschieden, die aufgrund der Wassertiefe auftreten.

 Der Managing Director von Electrolube, Ron Jakeman, sagte: „Wir freuen uns über das Ergebnis dieser spezifischen Herausforderung. Bei Electrolube sind wir perfekt darauf vorbereitet, Probleme für Kunden schnell und zuverlässig mit unserem internationalen Vertrieb, hochmodernen Testanlagen und Fertigungsstätten weltweit zu lösen, die darauf vorbereitet sind, Herausforderungen jeglicher Art zu meistern. Unser reaktionsfähige, freundliche und flexible Ansatz ist eine unserer Stärken, mit der wir uns von der Konkurrenz absetzen. Wir sind davon überzeugt, dass die bewährte Qualität unserer Produkte und die einfachen Produktanwendungsprozesse zusammen mit unseren Kenntnissen über die Bedürfnisse von LED-Herstellern uns bei dem erfolgreichen Abschluss dieses Projekts geholfen haben.“