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Electrolube löst in Indien ein Problem beim LED-Verguss in weniger als 24 Stunden.

EN Verfasst am 2016-12-20
Schlagwörter: Gießharz, UR5634, UR5635

Die indische Tochterfirma von Electrolube löste in Zusammenarbeit mit der technischen Abteilung des Unternehmens in Großbritannien ein Vergussproblem einer LED-Leuchte. Das Gießharz erzeugte eine unzulässige Verfärbung des Lichts einer LED-Lichtleiste und das Technikteam in Großbritannien hatte nur etwas mehr als 24 Stunden, um eine Lösung zu finden.

 Der indische LED-Beleuchtungsspezialist, Rockforest Technologies India Pvt Ltd. wurde erst kürzlich beauftragt, LED-Lichtleisten für Leuchten zu liefern, die in einem Einkaufszentrum in Bangalore (Indien) eingebaut werden sollten. Laut Anforderungen sollten die LED-Lichtleisten von Rockforest eine „neutralweißes“ Licht (4.000 K) ausstrahlen und die LEDs der Leuchten sollten vergossen werden, um sie vor widrigen Umgebungsbedingungen zu schützen.

 Electrolube Indien hat einige Versuche durchgeführt, wobei die Lichtleisten auf die vorgegebene Tiefe von 5,5 mm in das halbsteife optisch klare Polyurethan-Kunstharz UR5634 von Electrolube eingegossen wurden, das für das Vergießen von LED-Beleuchtungssystemen weit verbreitet ist. UR5634 hat nicht nur optimale schützende und dekorative Eigenschaften, sondern weist auch eine hohe UV-Beständigkeit auf. Deshalb ist es besonders gut zum Vergießen von LEDs geeignet, die direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind.

 In dieser Anwendung verursachte das Kunstharz jedoch eine Farbveränderung bei den in Reihe geschalteten LEDs, und zwar von den spezifizierten 4.000 K (Neutralweiß) hin zu „kühlem Weiß“ (6.500 K). Rockforest stand unter erheblichem Druck, dieses Problem zu lösen, da die Farbe 4.000 K eine nicht‑verhandelbare Forderung war. Darüber hinaus forderte deren Kunde die Bereitstellung eines neuen Musters für neue Tests innerhalb von 24 Stunden, welches die Farbanforderung von 4.000 K erfüllt.

 Der General Manager von Electrolube India, Padmanabha Shaktivelu, hatte also weniger als 24 Stunden, um Rockforest dabei zu helfen, die Forderung innerhalb dieser sehr knappen Frist zu erfüllen. Deshalb wandte er sich an das technische Supportteam in Großbritannien. Dieses Team reagierte sofort auf die Anfrage von Padmanabha und schlug zwei verschiedene Lösungsansätze vor, die Rockforest zur Lösung des Problems probieren sollte.

 Das erste war die Empfehlung, dass sie die LEDs in einer Farbtemperatur unter der geforderten Farbtemperatur liefern sollten, in diesem Fall eine, die im Bereich 2.500 K bis 3.000 K leuchten sollte. Durch das Vergießen dieser LEDs mit dem Kunstharz UR5634 in die geforderte Tiefe von 5,5 mm, könnte das Licht möglicherweise in der gewünschten Farbe leuchten. Die zweite Möglichkeit war eine Überprüfung durch Rockforest, wieviel und welches Kunstharz sie für das Projekt verwenden, um zu sehen, ob eine dünnere Schicht Kunstharz über die in Reihe geschalteten LEDs den Farbveränderungseffekt verringern würde.

 Letztendlich hat Padmanabha Shaktivelu Rockforest davon überzeugt, auf UR5635 umzusteigen, das halbsteife Polyurethan-Kunstharz von Electrolube, dessen Formel einen „wolkigen/milchigen“ Effekt erzeugt und so zum Streuen von Licht hervorragend geeignet ist. Da das Licht durch dieses Gießharz gestreut wurde, war ein zusätzliches Diffusionsmedium nicht mehr notwendig. Der Kunde erzielte das erforderliche Aussehen und nach Versuchen mit verschiedenen Vergusstiefen auch die richtige Farbtemperatur. Während dieser Versuche gab es noch Probleme wegen der schnellen Gelierzeit des UR5635, aber Padmanabha löste dieses Problem, indem er ein stufenweises Vergießverfahren vorschlug.

 Nach diesem so erfolgreichen Ergebnis dieses Projekts äußerte sich der Managing Director von Rockforest Technologies India Pvt Ltd, Bipin Rajgopal:

 „Als wir die Entdeckung machten, dass sich die Farbe dieser vergossenen LED-Einheiten verändert hatte, begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Unser Kunde benötigte eine schnelle Lösung, weshalb wir uns an Electrolube India wandten. Padmanabha Shaktivelus Hilfe war ausschlaggebend dabei, dass wir eine Lösung für das Problem fanden. Das technische Team von Electrolube UK setzte alle Hebel in Bewegung, um uns dabei zu helfen, eine Lösung zu finden. Dabei erwies sich der Umstieg auf UR5635 als besonders erfolgreich, da dadurch kein zusätzliches Diffusionsmedium erforderlich war – und damit die Kosten für den Kunden niedrig gehalten werden konnten.“

 Der Managing Director von Electrolube, Ron Jakeman, dazu: „Wir bei Electrolube nennen uns selbst die Problemlöser, da es genau das wiedergibt, was wir bezüglich Produktinnovationen, Kundendienst und technischer Unterstützung anstreben. Die Lösung, die wir Padmanabha, unserem General Manager bei Electrolube India, und dem Kunden Rockforest vorgeschlagen haben, beweist, wie die effektive Zusammenarbeit zwischen unseren internationalen Partnern und dem technischen Team mit Sitz in Großbritannien in kürzester Zeit Ergebnisse für unsere Kunden auf der ganzen Welt liefern kann. Wir haben nun eine ganz neue Produktionsstätte in Indien und sind in über 50 Ländern vertreten. Dadurch können wir all unseren Kunden zählbare Vorteile in Bezug auf Sicherheit sowie eine stabile globale Lieferkette bieten. Und wenn etwas Unerwartetes passiert, sind wir bestens in der Lage, überall auf der ganzen Welt einen absolut einmaligen Service zu bieten. Zusammen mit unserem umfangreichen Produktangebot ermöglichen unsere wertschöpfenden Dienstleistungen unseren Kunden, erfolgreiche Lösungen für all ihre Produktionsbedürfnisse zu finden.“

 Bei schützenden Vergussmassen für LED-Anwendungen gibt es die verschiedensten Anforderungen. Typische Beispiele sind optisch klare Vergussmassen zum Schutz der LED selbst und wärmeleitende Materialien, die die Wärme von den in Reihe geschalteten LEDs oder dem LED-Leuchtmittel wegleiten sollen. Andere notwendige Eigenschaften sind UV-Beständigkeit, Farbstabilität des Harzes und minimale Farbveränderung der LED.

 In diesem Fall war UR5635 von Electrolube die perfekte Lösung zum Schutz der LEDs für den Kunden. UR5635 ist ein halbsteifes Polyurethan- Gießharz aus zwei Komponenten das so formuliert wurde, dass es einen leichten Streueffekt für das Licht hat. Aufgrund des milchigen Aussehens und der einmaligen Fähigkeit, Licht zu streuen, wurde UR5635 von Herstellern als ein effektives und zuverlässiges LED‑Kunstharz für sowohl dekorative als auch schützende Anwendungen geschätzt. Es besitzt herausragende Wasser- und Witterungsbeständigkeit und exzellente Beständigkeit gegen Säuren und Basen, wodurch als eine extrem haltbare Vergussmasse in vielen Umgebungen eingesetzt werden kann. UR5635 ist ebenso gegen UV-Licht beständig und dadurch zum Vergießen von LED-Beleuchtung in Außenbereichen oder Anwendungen, wo sie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, perfekt geeignet.